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Pendeln
Das Pendeln gilt als uralter Bestandteil menschlicher Mystik. So sind
in Afrika Wandmalereien entdeckt worden, die Pendel und Wünschelruten
darstellen könnten. Auch in Ägypten wurden Skulpturen und Bilder von
Priestern beim Pendeln gefunden. Verschiedentlich wurden auch
Grabbeigaben gefunden, bei denen es sich wahrscheinlich um Pendel
handelt. Von den alten Chinesen ist bekannt, dass sie die Wünschelrute
benutzten.
Die Anwendungsbereiche des Pendelns sind zahlreich. Es wird in der
Geologie, Meteorologie, Bioenergetik und Psychologie eingesetzt, um nur
einige Beispiele zu nennen. Kombiniert mit Glyphen, Runen oder
Talismanen soll das Pendeln sogar Aufschluss über Dinge aus der
Vergangenheit, der Zukunft oder dem Jenseits geben können.
Die dem Pendeln zugrunde liegende Theorie ist, dass sämtliche
Materialien, Tiere, Menschen und Gegenstände Schwingungen abgeben, die
der Mensch wahrnehmen kann. Das Pendel dient als Medium, um diese
Schwingungen zu verstärken. Die bekannteste, und mittlerweile nahezu
anerkannte, Variante des Pendelns ist die Wünschelrute, mit der man
Erdstrahlen oder Wasseradern aufspüren kann.
Je nach Zweck gibt es verschiedene Formen von Pendeln. So kann das
Pendel an einem Band, einem Haar oder einer Kette aufgehängt werden.
Das Pendel selbst besteht oft aus Kupfer oder Messing, aber auch Pendel
aus Edelmetallen, wie Gold oder Silber, aus Edelsteinen oder Holz sind
verbreitet.
Die Methoden des Pendelns sind so zahlreich wie die verschiedenen Arten
der Pendel selbst. Allen gemein ist, dass man die Bewegung nicht
willkürlich herbeiführt, sondern das Pendel von selbst, durch
Schwingungen, in Bewegung versetzt wird.
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