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Kipperkarten | Kipper KartenDie Kipperkarten sind die Karten, die sehr oft zum Wahrsagen benutzt werden. Um dem Jahr 1873 soll die bekannte Wahrsagerin Susanne Kipper die Kipper Karten, die demnach dann auch nach ihr benannt wurden, entworfen haben. Es kann jedoch auch sein, dass der Name auf die alten Begriffe Kipper und Wipper zurück zu führen ist, was so viel bedeutet wie Münz- und Wechselbetrüger. Zum ersten Mal erschienen die Kipperkarten, die nach der berühmten Wahrsagerin Kipper benannt wurden, im Jahr 1980 bei Matthias Seidlein. Auf diesen Kipper Karten waren zum einen eine Person und zum anderen ein Ereignis abgebildet. Ein Anleitungsheft war ebenso mit beigefügt. Kipperkarten legenBis heute noch sind die Kipperkarten in der ursprünglichen Gestaltung in Gebrauch und für jeden erhältlich. In den Bildern, Bedeutungen und Namen zeigen die Karten große Parallelen zu den Zigeunerkarten, ohne jedoch identisch mit ihnen zu sein. Nach 1900 brachte Matthias Seidlein Neuauflagen der Kipperkarten heraus, und zwar mit der Aufschrift, dass F. Kipper sie gezeichnet und herausgegeben habe. Im Jahr 1920 bekam die Firma F. X. Schmid die Rechte überschrieben. Durch einen damaligen technischen Fehler erfolgt die Wiedergabe seitdem seitenverkehrt. Viele Neuillustrationen der Kipperkarten wurden seit einiger Zeit wieder umgekehrt produziert, doch die meisten Kartenleger benutzen lieber die Originalen. Aus 36 nummerierten Karten besteht ein Kipper Karten Deck. Die auf den typisch vielen Personenkarten abgebildete Person kann eine Person aus dem Bekanntenkreis des Fragestellers bedeuten, oder aber auch eine Situation oder Charaktereigenschaft darstellen. Wenn Lebensberater die Kipperkarten legen, können verschiedene Kombinationen entstehen, der Berater muß diese Kombinationen deuten. |
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